| Candys Schicksal |
Liebe Freunde der Luna-Hilfe,
wie einige von Ihnen bemerkt haben stand für ein paar Stunden der Hilfeaufruf für Katze Candy auf der HP.
Wenige Stunden nachdem ich den Aufruf eingestellt hatte, kam die Nachricht das Candy an nasser FIP erkrankt war. Der Befund war so offensichtlich und dermaßen weit fortgeschritten das eine Behandlung eine Leidensverlängerung dargestellt hätte.
Candy starb wenige Stunden später.
Wir haben Sandra die Kostenübernahme für den letzten Klinikaufenthalt zugesagt. Diese Kosten betragen 280 Euro. Das können wir so begleichen ohne Spendenaufruf.
Vielen Dank für das Interesse an Candy.
Candy ist sehr krank, sie hatte zwischenzeitlich sehr hohes Fieber und katastrophale Blutwerte. Was Sandra in häuslicher Pflege machen konnte hat sie getan, leider reicht das nicht. Candy muß in die Tierklinik, braucht Infusionen und Transfusionen um überhaupt eine Chance zu haben. Wir haben Sandra zugesagt das wir ihr dabei helfen werden denn mit ihrem Minieinkommen kann sie weitere Tierarztkosten keinesfalls finanzieren.
Die Geschichte von Candy:
Candy habe ich am 28.03.2008 aus einem Tierheim zu mir geholt.
Bis vor ca. drei Wochen war bei Candy alles in bester Ordnung, doch dann hatte sie sich dazu entschlossen nichts mehr fressen zu wollen.
Als sie dann auch noch anfing sich ständig zu übergeben, haben wir einen Tierarzt aufgesucht, der feststellte, dass Candy 40,3Grad Fieber hatte und
es wurden zwei Knubbel im Bauchraum entdeckt (ertastet). Auf Verdacht auf einen Tumor wurde ein Leuko-Test (FELV) und auch ein FIV-Test gemacht.
Beide Tests waren negativ!!!
Bin dann sofort nach dem Tierarzt mit ihr in die Tierklinik gefahren.
Dort war ihre Temperatur schon auf 39,6Grad gesunken und sie erhielt Spritzen zum fiebersenken, aufbauen und appetitanregen.
Diese hatte ihr auch richtig geholfen, denn wie ich feststellte, begann Candy am gleichen Tag (Abend) wieder das fressen.
Zu den Knubbeln konnte in der Tierklinik nichts gesagt werden, da diese nicht mehr tastbar waren (laut Tierärztin war es wahrscheinlich nur Kot).
Am nächsten Tag (Donnerstag vor Ostern) bin ich dann mit Candy nocheinmal zu einem anderen Tierarzt gegangen (wo ich nun auch geblieben bin) und
dort war die Temperatur schon auf 36,4Grad.
Da die Spritzen so gut angeschlagen hatten, beschlossen wir, dass Candy ein Antibiotikum und weitere Sachen zum aufbauen bekam.
Dies hatte eigentlich auch schon alles geholfen, doch nun (zwei Wochen später) geht es Candy schon wieder schlechter.
Ihr Urin ist sehr stark konzentriert hat eine grelle gelb orangene Farbe.
Hab Candy dann am Freitag wieder zur Tierärztin gebracht und nach einem Urintest und abtasten (und natürlich angucken) wurde ich sofort in die Tierklinik geschickt.
Candy Schleimhäute sind leicht gelblich verfärbt und der Urintest war alles andere wie gut!
In der Tierklinik wurde dann eine Blutprobe entnommen (die einige Zeit brauchte, da die Tierärztin kaum Blut aus Candy rausbekam).
Der Bluttest ergab, dass Candys Leberwerte ( und eigentlich auch alle anderen) viel zu niedrig bzw. viel zu hoch waren. Jediglich drei Werte waren im Norm bereich (so grade eben).
Die Tierärztin wollte Candy dann für weitere Untersuchungen und vorallem eine Bluttransfusion und Infusionen für mindestens drei tage in der Tierklinik behalten, doch das ging aus finanzieller Lage her nicht, denn die stationäre Behandlung mit Untersuchungen und den Transfusionen und Infusionen würde 500€ oder mehr kosten.
Ich habe dann mit der Tierärztin über alternativen gesprochen und musste mich eigentlich für die Variante entscheiden, dass ich Candy am Samstag (25.04) hätte einschläfern lassen sollen. Von der Tierärztin gab es dann für Candy noch Glukose, ein Antibiotikum und Kortison gespritzt, damit sie über Nacht nicht ins Koma fällt und bis zu ihrer Einschläferung noch durchhält.
Nach einer schlaflosen Nacht wurde ich also am Samstag morgen wach und konnte nicht glauben was ich sah!
Meine Katze Candy, die ich eigentlich in nur wenigen Stunden einschläfern lassen wollte, spielte mit ihrem Ball!!!
Hab sie dann weiter beobachtet und nach Rücksprache mit meiner Tierärztin ist Candy eine Kämpferin und möchte ihr Leben
noch geniesen und wird deswegen nicht eingeschläfert.
Candy bekommt nun von mir spezial Futter und ich unterstütze sie etwas mit dem trinken (da sie zwar trinkt, aber meiner Meinung nach nicht ausreichend).
Trotz katastrophaler Blutwerte geht Candy hier noch in der Wohnung rum, frisst etwas, trinkt und kann auf ihr Katzenklo gehen.
Vorallem kommt sie aber die ganze Zeit zum schmusen und lässt es sich so richtig gut gehen.
Trotzallem braucht Candy eigentlich dringend Intensivbehandlung, die ich ihr nicht bieten kann und bin um jeden Rat und jede Hilfe SEHR dankbar.
Mit freundlichen Grüßen Sandra und ihre Candy
280,76 Euro wurden am 5.5.09 für Tierarztkosten überwiesen.
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