Frau Kiener und die Notfälle

Frau Kiener ist ja einigen hier schon lange bekannt Spendenaufruf Frau Kiener

Sie kämpft auf der schwäbischen Alb um herrenlose Katzen, füttert sie, lässt sie kastrieren, pflegt sie gesund und vermittelt sie. Nur chronisch Kranke und alte Katzen bleiben bei ihr.
In der Gegend von Frau Kiener gibt es viele Bauern, die sich einen Dreck um die Katzen kümmern, die bei ihnen auf dem Hof leben. Entweder sie fangen Mäuse oder werden an die Wand geklatscht. Füttern oder tierärztlich versorgen tut Katzen dort niemand. Frau Kiener kämpft seid vielen Jahren, viel Hilfe bekommt sie nicht.



Neues von Frau Kiener, 13.2.2010:

Frau Kiener hat das Trockenfutter aus der Verlosung nun erhalten und ist sehr sehr dankbar. Es wird bereits an alle Futterstellen verteilt. Die Ärmste hat sich eine Angina zugezogen und ist auf Glatteis ausgerutscht. Das Versorgen der Tiere fällt ihr in dem Zustand unendlich schwer.
Frau Kiener wünschen wir von Herzen gute Besserung!



Neue Notfälle von Frau Kiener im Dezember 09:

Links ist eine Unfallkatze mit einem Schädel-Hirn-Trauma. Das linke Auge ist voller Einblutungen und die Zähne sind ausgeschlagen. Die Katze ist noch beim Tierarzt in Behandlung. Wir hoffen das sie überleben wird. Nach nun einer Woche ist sie noch immer sehr benommen und mag nicht alleine fressen. Die Schwellung des Kopfes ist zurückgegangen.

Rechtes Bild zeigt Annabell, sie ist etwa 4 Monate alt und hat total vereiterte Augen. Auch sie ist noch in Intensivbehandlung. Annabell ist inzwischen schon ordentlich gewachsen.


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Neues von Frau Kiener, 12.12.09:

Wir hatten das Glück bei einer Verlosung 2 Paletten Futter von Purina One zu gewinnen, danke für alle die für uns gestimmt haben. Es handelt sich um 600 Kilo Futter die in den nächsten Tagen bei Frau Kiener ankommen sollten. Es wird ihr ein wenig über den Winter helfen.
Inzwischen gibt es dort 2 neue Notfälle, dazu später mehr.
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Frau Kiener schreibt am 27.11.09:

Liebe Frau Wacker, liebe luna-Hilfe,

zuerst muss ich mich herzlich bedanken für die vielen Zuwendungen die ich die letzte Zeit erhalten habe. Es ist mir wirklich eine große Hilfe für meine Arbeit. Wie Sie sehen kommen halt immer wieder neue Notfälle zu mir. Die Tierheime sagen wir sind voll bis unter das Dach, das mag ja sein aber ich bin das auch und muss alle Kosten selbst tragen.
Ich bekomme vom zuständigen Tierheim in Sigmaringen nicht einen Cent Unterstützung habe dort wiederholt angefragt. Und einige Tierheime schläfern ein wenn die Kätzchen nicht gesund sind. Bei mir werden sie gesund, sie bekommen Medikamente, Wärme und gutes Futter.
Die 3 blinden, Annabell, Dennis und Eddi sind nicht wieder zu erkennen so gut geht es ihnen. Da sieht man mal wieder das wenn so kränkliche Tiere in gute Hände kommen wie die dann aufleben. Aber das ist viel Arbeit und kostet viel Geld.
Meine Katzenhilfe und die rund 15 Futterstellen draußen, meist Höfe wo nichts getan wird, kosten mich monatlich gut 1500 Euro. Alleine habe ich über 800 Euro Futterkosten, 200 Euro Katzestreu und dann noch die Tierarztkosten. Meine Tierärzte hier sind schon sehr tolerant.
Immer wieder nehmen sie die Notfälle auch stationär.

Ich liebe alle Tiere, vielen von ihnen haben nie etwas Gutes in ihrem Leben kennen gelernt. Oft kann ich dann auch manches gut vermitteln, wenn es gute liebevolle Plätze sind. Das wird natürlich überprüft.




Neues von Frau Kiener, 1.11.09:

Liebe Luna-Hilfe,

ganz herzlichen Dank für die Spenden. Es rührt mich sehr das nach Jahren immer noch gute Menschen an mich und meine Tiere denken.. Leider wird die Arbeit für die Tiere nicht weniger, wie überall, und vor dem Winter fange ich viele Katzen noch ein an den Futterstellen oder verwahrlosten Bauernhöfen.. Das ist ja hier so üblich das es viele kranke Tiere gibt und nichts kastriert wird. Kalte Milch in Drecknäpfen und ansonsten Mäuse fangen das ist allles, die Katzen sind hier Mittel zum Zweck.
Hier sind oft Zustände die ich fast nicht mehr ertragen kann. Vor 2 Wochen hat mir ein kleiner Bub 2 etwa 3 Monate alte Kätzchen gebracht, total unterernährt, das Gesicht vor lauter Eiter gar nicht mehr zu sehen. Die Ohren voll mit Dreck und Milben und Flöhe überall. Einige Tage konnte sie nicht mal fressen und musste Infusionen bekommen und dann Spezialaufbaumilch. Siehe Fotos.


Jetzt fressen sie gut, bekommen noch immer Aufbaupulver. Oh ist das ein Jammer wenn man über den Rücken fährt, nur Haut und Knochen. Es werden mal sehr liebe Buben, die schnurren wie die Weltmeister, einige Tage später wären sie elendig zugrunde gegangen.
Auf dem einen Hof wird nicht gefüttert und wenn ein krankes Kätzchen sich blicken lässt, schlägt der Sohn es mit einem Prügel auf den Kopf tot.
Solche Sachen machen mich krank, und das ist fast täglich so.ja wenn man sich für Tiere einsetzt dann sieht man das Elend doppelt und das im 20. Jahrhundert in Deutschland. Für alles ist Geld da, nur nicht für die Tiere. So bin ich dankbar für jede Hilfe die ich für meine Tierschutzarbeit bekomme.
Wenn jemand liebe Wohnungskätzchen aufnehmen möchte, möge sich bei mir melden. Ich bin voll bis unters Dach mit bezaubernden Kätzchen die ein Zuhause suchen.

Liebe Grüße Ihre Irene Kiener.




Hier die neuesten Notfälle von Frau Kiener:




Katerchen:

Vorgestern Abend Notaufnahme von einem kleinen Katerchen, auf Pferdehof gefunden, keiner fühlte sich zuständig und Katerchen sollte entsorgt werden.

Gleich zum Tierarzt, schwerer Katzenschnupfen und wahrscheinlich blind.
Katerchens Zustand tut mir in der Seele weh, aber wir versuchen alles, dass es ihm erstmal besser geht.








Anabell und ihre Familie:

Die Mutter von der blinden Anabell und 2 junge Katzenkinder habe ich gestern mit der Fangfalle auf dem Pferdehof eingefangen. Alle sind gestern schon sterilisiert worden, die kleinen Kätzchen sind schon etwa 3 Monate alt, alle sehr mager und scheu.
Ich darf sie dort nicht mehr laufen lassen, sie wollen dort keine Katzen und es gibt einen großen Hund, deshalb füttern sie die armen Tiere auch nicht.
Anabell war die Kleinste und schwächlichste und zudem blind. Wo gibt es einen Hof oder ähnliches, wo ich diese armen Tiere hingeben könnte? Bin übervoll und überfordert, habe kein leeres Plätzchen mehr.



Das ist die kleine Anabell. Sie wächst etwas und ist jetzt 8-9 Wochen alt. Die roten Wucherungen vor den Augen sind mit vielen Behandlungen schon etwas besser geworden. Ich fahre mit ihr noch zu einem Augenspezialisten, denn wir wissen nicht so recht, ob sie überhaupt noch etwas sieht. Eine milchige Schicht und Wucherungen auf der Hornhaut sieht man zur Zeit. Doch möchten wir für diese Süße, die schnurrig und lieb geworden ist, alles versuchen, denn sie hat ihr ganzes Leben ja noch vor sich.
Anabell sucht übrigens ein Zuhause in Wohnungshaltung. Bei mir ist es zu voll und unruhig. Ich halte sie noch immer getrennt von den anderen.



Wer würde Anabell ein liebevolles Zuhause geben? Bitte melden Sie sich bei Claudia info@luna-hilfe.de

Für all die Katzen braucht Frau Kiener finanzielle Hilfe, bitte helfen Sie!





Spenden Sie bitte auf das unten aufgeführte Konto unter dem Stichwort "Hilfe für Frau Kieners Katzen"

Luna-Hilfe e.V.
Konto-Nr.: 5401067700
Bankleitzahl: 424 614 35

Volksbank Kirchhellen eG
Bottrop
Kirchhellener Straße 6-8
46236 Bottrop

IBAN: DE35424614355401067700
BIC: GENODEM1KIH

Die Spender werden hier mit Namen, aber ohne Beträge aufgeführt.

Dr. Alfred Knirsch
Fina
Simone Rauschert
Nicole Veigel
Andrea Brand-Bernet
Karin Schult
Petra Schmid

430 Euro

Ganz herzlichen Dank!

Am 4. 10. konnten die ersten 430 Euro an Frau Kiener überwiesen werden.

Wie sammeln weiter!

Dr. Alfred Knirsch
Claudia Giewald
Martha Rocklage
Petra Seeber
Petra Carolin Schmid


220 Euro

Ganz herzlichen Dank!

Das Geld wurde am 25.10.09 überwiesen

Wir sammeln weiter!

Ursula Ruschek
Dr. Alfred Knirsch
Alexandra Korsch
Petra Schmid

294 Euro

Ganz herzlichen Dank!

Am 18.11.09 wurden 294 Euro für Tierarztkosten überwiesen.

Wir sammeln weiter!

Karl Otto Müller
Nanz, Martin und Marianne Nanz
Dr. Alfred Knirsch
Friedel und Marita Hehn
Bianca Schramm
Angelika Köhler
Petra Schmid
Gabriele Pleyer
Manuela Weise
Sandra Nunige
Andrea Brand-Bernet

310 Euro

Ganz herzlichen Dank!

Das Geld wurde am 27.12.09 überwiesen.

Und weitere Spenden sind eingetroffen:
Bettina Schefter
Dr. Alfred Knirsch
Sabine Groth
Angela Renner
Ricarda Lisec

250 Euro

Dorothea Heaton
Claudia Giewald
Stephan Lehmann
Martha Rocklage
Dr. Thomas Schäfer

195 Euro

Gesamt 445 Euro die am 15.2.2010 überwiesen wurden.

Ganz herzlichen Dank!

Irene Richter
Lischewsky-Jansen
Petra Schmid
Martin und Marianne Nanz

116 Euro

Der Betrag wurde am 26.4.10 überwiesen.

Der Fall ist hiermit abgeschlossen.

Sollten die bei diesem Notfall eingegangenen Spenden höher sein als die Kosten der Behandlung,
werden im Sinne unserer Satzung die Restspenden für einen anderen Notfall verwendet.
Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, mailen Sie bitte an Kontakt >Susanne


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